История и даты 1996-1999
1996 Der Erfolg auf breiter Basis war fur die Band jedoch kein Grund, sich auf den wohlverdienten und hart erarbeiteten Lorbeeren auszuruhren. Schon im Dezember 1995 begab man sich wiederum ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen. Diesmal jedoch unter etwas anderen Vorzeichen. Der Wille der Band zu stetiger Veranderung und Weiterentwicklung, sollte sich nicht nur in musikalischer Hinsicht ausdrucken, auch textlich wollte man etwas andere Wege gehen. Es entstand ein Crematory Album, schlicht "Crematory" betitelt, das sich durch komplett in deutsch verfa?ten und gesungenen Texten auszeichnete. Es wurde im Mai 1996 veroffentlicht. Als damals bestverkauftestes Album hievte es Crematory auf die schon langst verdiente Headlinerposition, wie zum Beispiel bei den "Out of the dark" Festivals im Marz 1996. Trotz einiger schlechter Presse in den Fachzeitschriften stieg das Album auf Anieb in die deutschen Albumcharts ein. Mit diesem deutschsprachigen Album lief gleichzeitig der Vertrag bei Massacre Record aus.
Bei den "Out of the dark" Festivals fuhrte man auch die Aufnahmen zu dem Live-Video, sowie dem Video-Clip "Ist es wahr" durch. Bei dieser Festival Tour wurden zahlreiche Konzerte in Deutschland, Holland und Belgien bewaltigt. Durch die Tatsache, da? Crematory zahlreiche Konzerte von sich auf DAT mitschneiden, stellte sich nach Beendigung der Festivals, die mit Moonspell und The Gathering als Supportbands absolviert wurde heraus, da? einige Aufnahmen von der Soundqualitat sehr gut waren. Daraufhin begab man sich mit Hausproduzent Gerhard Magin in die Commusication Studios, um lediglich die Aufnahmen zu mastern und etwas zurechtzuschneiden, so da? im Nu ein komplettes Livealbum fertig war. Dementsprechend beschlo? man, bevor man einen neuen Plattenvertrag bei einem neuen Label unterschreibt, eine eigene Plattenfirma (CRC- Crematory?s Record Company) zu grunden und ein Livealbum mit dazugehorigem Livevideo zu veroffentlichen.
1997 Mit Nuclear Blast wurde nach Beendigung des Vertrages mit Massacre Records und der Grundung einer eigenen Plattenfirma ein kompetenter Partner gefunden, der es verstand Crematory mit ihrem Release "Awake" noch weiter nach vorne zu bringen als dies schon vorher der Fall war.
Nach den legendaren Vorgangeralben lieferte die Band ein weiteres Glanzstuck melodischen Gothic - Metals ab. Auf Anhieb gelang mit "Awake" der Einstieg auf Platz 54 der deutschen Albumcharts. Erstmalig in der Bandgeschichte war auf "Awake" eine Coverversion von den Sisters of Mercy mit "Temple of love" vertreten. Dieser Song etablierte sich auf Anhieb in der Clubszene und war von vorneherein zum Hit verbannt. Mit "Awake" bestatigten Crematory, da? sie zurecht von den Fans und der Fachpresse zur fuhrenden Gothic - Metal Band ernannt wurden. Eine Headlinertour zu "Awake" durch ganz Europa wurde in 3 Blocken innerhalb eines Jahres, mit zahlreichen integrierten Festivals und Open Air Konzerten, absolviert.
1999 Europas fuhrenden Gothic Metaller meldeten sich bereits am 08.02.99 mit ihrer Single "Fly", die sich erneut zum sensationellen Clubhit etabliert hat, zuruck. Es gab keinen treffenderen Titel fur das Album als "Act Seven", da dies das siebte Album in sieben Jahren Bandgeschichte war und wohl der gro?te Schritt nach vorne, den CREMATORY jemals gemacht haben. Der wohl gravierenste Schritt in der Bandgeschichte wurde im Fruhjahr?98 mit der Trennung von Grundungsmitlgied und Gitarrist Lotte vollzogen. Aufgenommen wurde das Meisterwerk "Act Seven" in den Commusication Tonstudios mit Hausproduzent Gerhard Magin und Arrangeur Gernot Leinert (CENTURY) von September bis Dezember?98. Der Sound ist brachialer und differenzierter als dies schon bei den erfolgreichen Vorgangeralben der Fall war. Die neuen Einflusse und Weiterentwicklungen waren deutlich horbar, denn CREMATORY klangen frischer und motivierter als je zuvor, was naturlich auch an dem neuen Gitarristen Matthias Hechler lag, der wesentlich am Songwriting zum neuen Album beteiligt war und dementsprechend seine Einflusse geltend machte.
Ein weiterer gro?er Schritt war die Zusammenarbeit mit Gastsanger/in Michael Rohr (CENTURY), Kalle Friedrich (GIANTS CAUSEWAY) und Lisa Mosinski (DARK), die in Zusammenarbeit mit Sanger Felix eine Ausnahmeleistung vollbracht haben, ohne da? die Band in seichte Popgefilde abdriftete. Verziert mit neuen Elementen, aggressiven Gitarrensounds, akzentuierenden Keyboardmelodien und hymnenhaften Refrains, enthielt "Act Seven" alle typischen CREMATORY Merkmale, welche die Band auf den Thron der Szene gehoben haben. Mit Liedern die Melodie, Eingangigkeit und Harte besitzen, hatten es CREMATORY erneut mit "Act Seven" geschafft, ein fur die Szene ma?stabsetzendes Album mit Ohrwurmgarantie abzuliefern. "ACT SEVEN" plazierte sich auf Platz 46 der deutschen Albumcharts und ist bis dato das bestverkaufteste Album der Band. Im Mai und Juni '99 wurde die Headliner-Tour zu diesem Erfolgsalbum, sowie zahlreiche Open-Air Konzerte und Festivals im Sommer absolviert. Crematory gelang es mit "Act Seven" zahlreiche neue Fans zu gewinnen und Hochstnoten in samtlichen Metal-, Gothic/Wave-, und Alternative Magazinen einzuheimsen.
Um die lange Wartezeit auf das neue Album zu verkurzen und die zahlreichen Nachfragen nach einer Best-Of CD zu befriedigen, war es dann endlich am 22.11.1999 an der Zeit, eine Zusammenfassung der verbuchten Erfolge in Form einer Best-Of CD zu veroeffentlichen. Mit "Early Years" wurde ein Best-Of - Album veroffentlicht, das seinesgleichen sucht. Hierbei handelte es sich um eine aufwendige 3-CD Box mit allen Hits vergangener Jahre, neu abgemischt und digital remastert, sowie mit speziell von namhaften Remixern angefertigten Remixen dieser Hits. Als Remixer konnten Bruno Kramm (Das Ich) Raymond Boye (Scooter, U96, Culture Beat), D.J. G.O.D. (Camouflage, Die Fantastischen Vier) und KK (La Bouche, Dr. Alban) verpflichtet werden, die den Crematory Hits ihre eigene Note verliehen und somit erneut neue Clubhits schafften. Als besonderen Bonus enthalt "Early Years" eine CD-ROM mit den vier Videoclips "Tears of Time", "In my Hands", " Ist es wahr" und "Shadows of mine".
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